Was ist Yoga

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Yoga, ist das Sport? Oder eine Religion? Müssen die Füße hinter den Kopf gelangen? Falls du noch nie etwas mit Yoga zu tun gehabt hast, fragst du dich wahrscheinlich, was hinter dem Begriff steckt und warum sich dafür immer mehr Menschen begeistern.


Yoga hat sich über einen sehr langen Zeitraum entwickelt und ist ein altes ganzheitliches praktisches Übungssystem aus Indien. Das Wort „Yoga“ stammt aus dem indischen Sanskrit, eine der ältesten Sprachen der Welt und bedeutet Einheit und Harmonie. Durch bestimmte Bewegungen und Positionen in Verbindung mit achtsamen Atmen wird der Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht und zur Einheit gebracht. Über die Körperstellungen (Asanas) werden bestimmte Körperbereiche gekräftigt oder gedehnt und auch auf mentaler Ebene entspannt.Yoga ist eine Technik um mit sich ins Reine zu kommen. Das Ziel ist über die Körperstellungen (Asanas) mit Meditation, Entspannungs- und Atemübungen (Pranayama) den Körper, Geist und Seele in tiefster Konzentration und Fokussierung zu verbinden, um eins mit dem allumfassenden Bewusstsein zu werden. Denn alles ist EINS.

 

Yoga ist wie eine Reise zu sich selbst oder der steinige Weg zur Selbsterkenntnis. Wie weit du deinen Yogaweg beschreiten möchtest entscheidest du selbst.......

 

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Körperstellungen – Asanas

Die Asanas dienen dazu, den Körper flexibel, gesund und kräftig zu halten und die Willenskraft zu stärken. Wenn es dem Körper nicht gut geht, kann der Geist nicht zur Ruhe kommen. Nur mit einem ruhigen Geist kann Harmonie stattfinden.


Durch die Bewegung in den Asanas werden Stresshormone abgebaut und der Kreislauf in Schwung gebracht. 

 

Durch die Anspannung arbeiten die Muskeln, die Bänder uns Sehnen werden gedehnt.  Asanas sind bei bestimmten Übungsabfolgen auch aneinandergereiht, um Blut und Lebensenergie dorthin zu bringen, wo sie notwendig sind: zu den inneren Organen. Drehungen, Vorwärtsbeugen und Rückwärtsbeugen fördern die Durchblutung in diesen Bereichen.


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Atmen – Pranayama

Die Atmung ist ein wichtiges Element im Yoga. Durch die Atmung nimmt unser Körper Lebensenergie (Prana) auf.


Die Atemübungen helfen dir, deine Atmung zu verbessern. Gleichzeitig bringen sie deine feinstoffliche Energie ins Gleichgewicht und wirken ausgleichend und beruhigend. Die Qualität unserer Atmung hat einen direkten Einfluss auf unseren Geist. Der Atem reagiert auf deine Emotionen sowie auf deine Gedanken und anders herum beeinflusst er sie. Atemübungen ermöglichen dir, deinen Körper zu reinigen und zu stärken. Dein Geist wird ruhiger und du erlangst Kontrolle über deine Atmung. Eine bewusste Atmung hilft, unseren Geist in der Gegenwart zu halten.


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Geist -Gedanken

Im Yoga wird unter Geist meistens die Psyche, das Denken und Fühlen verstanden.
 

„Den Geist zur Ruhe zu bringen“ ist – traditionell gesehen – die größte Definition des Yoga. Unsere Gedanken springen hin und her und gehen von der Vergangenheit in die Zukunft und wieder zurück ohne für einen Augenblick in der Gegenwart zu verweilen. Im Yoga liegt großer Wert darauf, präsent zu sein, um die Gedankenwellen im Kopf anzuhalten und sich bewusst zu werden, was alles im präsenten Moment passiert. 

 

Wenn dir das gelingt, erreichst du den Zustand von Yoga, in dem du Glück, Frieden und Harmonie spürst. Die Körperübungen und Atemübungen sind die Werkzeuge, die uns helfen, unsere Willenskraft zu verstärken, damit wir unseren Geist kontrollieren können.

 

„Yogash Chitta Vritti Nirodhaha“– Yoga ist das Zur Ruhe-Bringen des Geistes.  Ein Zitat aus den Yoga Sutras von Patanjali.


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Meditation -Konzentration

In der Meditation geht es darum, "die Gedanken zur Ruhe zu bringen" bzw. den Geist zu fokussieren. 

 

Meditation ein Zustand jenseits des Denkens und Fühlens, dabei scheinen die Gedanken still zu stehen. 

 

Meditation erlaubt dir, tief in dich hinein zu schauen und zu beobachten. Du bist ein Beobachter deines Geistes. Erst, wenn uns bewusst ist, welche Gedanken oder Glaubenssätze wir haben, können wir beginnen, diese zu verändern.


Meditation lässt den Gedankenstrom zwar nicht versiegen, aber doch gefühlt entspannter fließen.
 

Es ist der Schlüssel für Lebensfreude, inneren Frieden, Kreativität und positive Lebenseinstellung in jeder Lebenssituation.

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